Britta Schönhofen

 

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Konflikte vermeiden

Wir alle möchten entspannte Hunde, die uns durch den Alltag begleiten. Doch was passiert, wenn uns ein anderer Hund begegnet? Die Hunde spielen miteinander und trennen sich wieder – soweit der Wunsch vieler Hundehalter. Doch leider sehen Hundebegnungen in der Realität oft anders aus.

Eigentlich möchte niemand, dass sein Hund einem anderen Artgenossen mit erhobenen Mittelfinger begegnet. Doch häufig trifft man im Alltag auf Menschen, die ihren Hund genau dafür loben. Das passiert mit Sicherheit nicht absichtlich, vielmehr mangelt es oft daran, dass Menschen Hundekörpersprache vermenschlichen oder einfach nie lesen gelernt haben.

So sollte sich unser Hund nicht verhalten.JPG

 

Das Thema Leinenaggression kommt im Zusammenhang mit Hundebegnungen immer wieder auf. Die Leine ist eine Begrenzung. Begegnen sich Hunde an der Leine, kann es durch diese Begrenzung zu Missverständnissen in der Kommunikation kommen, da zum Beispiel eine seitliche Annäherung oder einen Bogen zu laufen kaum möglich sind.

Viele Dinge lassen sich über ein gutes Management regeln. Um evtl. Konflikte schon im Vorfeld zu vermeiden, ist folgende Struktur bei Hundebegegnungen wünschenswert:

  1. Kommt mir ein angeleinter Hund entgegen, leine ich aus Höflichkeit und Respekt meinen Hund auch an. Hunde an der Leine haben keinen Kontakt, man kann in der Regel immer einen kleinen Bogen laufen, um es den Hunden leichter zu machen.
  2. Kommt mir ein freilaufender Hund entgegen, leine ich meinen Hund ab oder fordere den anderen Hundehalter höflich auf, seinen Hund bitte auch anzuleinen.
 
Hundebegegnungen an der Leine vermeiden.jpg
 

Das hört sich leichter an, als die Realität ist – leider. Aussagen wie „Der tut nix“, „Der will nur spielen“ oder mangelhafter Rückruf bei manchen Begegnungen sind unhöflich und respektlos. Ich als Hundehalter bin für den Schutz meines Hundes zuständig und muss selbst entscheiden dürfen, ob ich diese Freilaufsituation möchte oder nicht. Würde sich jeder Hundehalter an diese Regeln halten, gäbe es weitaus weniger Konflikte.

Um Hundebegnungen höflicher zu gestalten, gibt es auch weitergehende Bausteine im Training:

- Aufmerksamkeit

- Rückruf

- Impulskontrolle

- Übertragung (das andere Ende der Leine)

- Körpersprache lesen lernen

Pfotenalarm bietet dir sinnvolle Trainingswege, damit dein Hund ein alternatives Verhalten in Begegnungssituationen mit Artgenossen erlernt. Training über Zwang oder gar körperliche Strafen ist bei diesem sensiblen Thema absolut Fehl am Platz und im schlimmsten Fall wird dein Hund zu einer tickenden Zeitbombe.

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